Souveräne KI · Gebaut für Europa

Souveräne KI,
gebaut für Europa.

Alveraign ist eine europa-zentrische, dezentrale KI-Plattform. Wir helfen Organisationen, KI zu nutzen — ohne die Kontrolle über ihre Daten, Entscheidungen oder strategische Ausrichtung zu verlieren.

Warum wir tun, was wir tun

Die Kurzfassung: weil geistiges Eigentum und operative Souveränität weiterhin zählen — und weil Europa es verdient, an der KI-Revolution zu eigenen Bedingungen teilzuhaben.

Integrität und Souveränität waren für uns bereits wesentliche und greifbare Werte, Jahrzehnte bevor diese Begriffe zum Jargon der IT-Branche wurden. Auch deshalb sind wir fasziniert von der Fähigkeit, elektronische „Gehirne" zum Nutzen aller zu bauen. Und die Probleme, die dieser gewaltige Sprung mit sich bringt, beschäftigen uns ebenso.

Über die Jahre haben wir enorme Effizienzgewinne in unseren IT-Landschaften erlebt. Wir haben aber auch gesehen, wie wachsende Abhängigkeiten — Vendor-Lock-in, Data-Lock-in — für Einzelpersonen und Organisationen entstanden sind, sobald eine einst wegweisende IT-Technologie vollständig adaptiert war. Europa kann diese Verhältnisse überwinden und an der „KI-Revolution" zu eigenen Bedingungen teilhaben. Wir möchten dazu beitragen. Wann immer eine benötigte technologische Schicht effizient um eine unabhängige, in Europa verwurzelte Alternative herum aufgebaut oder durch sie ersetzt werden kann, setzen wir sie auf unsere Roadmap.

Mit der richtigen Strategie und den passenden Werkzeugen können Organisationen die Herausforderungen des Einsatzes von KI-Technologien bewält. Im Kern ist unser Ziel, eine effiziente, flexible und solide Basis für KI-Anwendungsfälle bereitzustellen, die von sowohl wirtschaftlich als auch gemeinwohlorientierten Teams genutzt wird.

igen und geistiges Eigentum in den eigenen Händen behalten. Wir entwickeln Alveraign, getrieben von dem tiefen Wunsch, eine europa-zentrische, zugleich dezentrale KI-Plattform zu bauen.

Was Alveraign ist

Ein flexibles Framework für agentische KI — rund um das gebaut, wie Organisationen tatsächlich arbeiten, nicht rund um das, was ein generischer Chatbot kann.

Alveraign bietet flexible, agentische KI-Workflows — zugänglich über Chat und API und gestützt auf eine mehrstufige „kognitive" Gedächtnisstruktur. Nutzer bauen eigene Szenarien auf der Plattform auf. Sie entscheiden, ob sie eins-zu-eins mit einem Agenten chatten, auf vordefinierte Squads von Agenten zurückgreifen oder ad-hoc Gruppen für eine bestimmte Aufgabe zusammenstellen.

Wissensquellen — wie Handbücher, SOPs, laufende Korrespondenz — lassen sich einbinden, und neues Wissen entsteht Tag für Tag aus der praktischen Nutzung. Relevante Informationsträger — wie wichtige Partnerorganisationen, Wettbewerber („Acme Inc.") oder Kundentypen („Security Seeker") — werden als digitale Zwillinge abgebildet. Agenten können diese Personas auf Abruf verkörpern, sodass Nutzer spezifische Einsichten aus der Simulation gewinnen.

Produktverantwortliche und Administratoren kalibrieren das Alveraign-KI-System: über einen zentralen Systemprompt sowie eine Vielzahl individueller Rollen, Ziele, Geschichten und Werkzeuge für jeden Agenten und jede vordefinierte Entität.

Große Sprachmodelle (LLMs) lassen sich sowohl „out of the box" nutzen als auch hochgradig individuell konfigurieren — als Standard- oder Fallback-Modell für einzelne Agenten.

Wo wir stehen

Wir glauben, die ehrliche Version ist nützlicher als die polierte. Hier ist, wo Alveraign heute steht.

First things first: Das Business Projekt ist gerade dabei, überhaupt erst zu starten. Was wir haben ist ein vielversprechender technischer Durchstich. Heute lebt Alveraign auf einem "on-premise" System in Norddeutschland. Zwei Anwendungen sind live — eine Chat-Oberfläche und ein Administrations-Dashboard — beide erreichbar über einen europäischen Identity-Provider und geschützt durch produktionsreife Authentifizierung. End-to-End-Login und Sicherheitsgrenzen sind verifiziert. Unter der Motorhaube nutzt die Plattform, wo immer sinnvoll möglich, europa-nahe Komponenten — mit einem klaren Plan, die übrigen Schritt für Schritt zu ersetzen.

In den kommenden drei Monaten konzentrieren wir uns auf zwei Dinge: die Ablösung der vorläufigen Autorisierung durch echte rollenbasierte Zugriffskontrolle (RBAC) und den Beginn erster Proof-of-Concept-Gespräche mit frühen Partnern. Cloud-Deployment, Multi-Tenancy und ein On-Premise-Installer kommen später — wenn ein echter Kundenbedarf sie formt.

Mit anderen Worten: Alveraign ist noch kein versandfertiges Produkt im Sinne eines Enterprise-Katalogs. Es ist eine arbeitende Plattform, aktiv weiterentwickelt, mit einem klaren Weg von dort, wo sie heute steht, zu dem, wo sie sein muss. Wenn Ihnen diese Klarheit mehr bedeutet als knappe Reifegrad-Aussagen, dann führen wir wahrscheinlich das richtige Gespräch.

Heute live

Laufende Plattform

Chat-UI, Admin-Dashboard, produktionsreife Authentifizierung, europäischer Identity-Provider, verifizierte Sicherheitsgrenzen, on-premises selbst-gehostet.

Nächste 3 Monate

RBAC & erste PoCs

Echtes RBAC ersetzt die vorläufige Autorisierung. Erste Proof-of-Concept-Gespräche mit Partnern, denen Souveränität und Substanz wichtig sind. Und darüber hinaus: rekursiv testen, testen, testen.

Später, bei Bedarf

Cloud, Multi-Tenancy, On-Prem-Installer

Zurückgestellt, bis eine konkrete Kundenzusage sie notwendig macht. Wir formen sie lieber anhand echter Bedarfe als auf Verdacht.

Technische Details (für alle, die sie möchten)

Worauf Alveraign heute aufgebaut ist: FastAPI als Backend-Framework, Streamlit für die aktuellen Oberflächen und Llama.cpp (optional Ollama, Openrouter) mit der Mistral / Mixtral-Modellfamilie (🇫🇷) lokal gehostet.ZITADEL (🇨🇭) als selbst-gehosteter Identity-Provider, oauth2-proxy mit OIDC für anwendungsspezifische Session-Isolation, Cloudflare Tunnel für Edge-Access (wird gegen EU-native Alternativen geprüft), PostgreSQL zur Persistenz, Redis für Cache und Session-State (geplanter Wechsel auf Valkey), Chroma als Vektorspeicher (wird gegen Qdrant, 🇩🇪 evaluiert),

Zwei Anwendungen sind live: app.alveraign.ai (Chat) und admin.alveraign.ai (Admin-Dashboard). Session-Isolation ist pro Anwendung durchgesetzt. Die aktuelle Autorisierung erfolgt über eine E-Mail-Allowlist — eine vorläufige Sicherheitsgrenze, die bald durch ZITADEL-basiertes RBAC ersetzt wird.


Ein paar Dinge, die eine Erwähnung verdienen:

📡 API-Zugang. Ein FastAPI-Backend stellt Agenten und Workflows als aufrufbare Endpunkte bereit. Bestehende Geschäftssysteme — Intranet-Tools, Ticket-Systeme, Pipelines — können Alveraign-Agenten aufrufen, ohne dass eine Chat-Oberfläche dazwischensteht.

📂 Hotfolder-Ingestion. Eine Pipeline mit überwachten Ordnern erlaubt Organisationen, Alveraign in ihre bestehenden Dokumenten-Workflows einzuklinken. Gescannte Dokumente, Exporte aus Altsystemen oder Dateien, die andere Prozesse ablegen, werden automatisch aufgenommen, klassifiziert und weitergeleitet — in den Vektorspeicher für dauerhaftes Wissen, in temporäres Arbeitsgedächtnis für session-bezogenen Kontext, oder in eine vollständige Task-Queue mit Locking, Success- und Error-Handling für komplexe Abläufe wie automatisierte Archivierung.

🔁 Agenten im eigenen Orchestrator. Agenten arbeiten in einer expliziten „Denken, Handeln, Beobachten, Weitermachen"-Schleife — direkt in unserem eigenen Code implementiert, nicht über LangChain, CrewAI oder ähnliche Drittanbieter-Agent-Frameworks gewrappt. Tools werden automatisch gefunden und isoliert gehalten, sodass Fähigkeiten hinzugefügt oder ersetzt werden können, ohne die Kernlogik anzufassen. Wenn ein Tool scheitert, fließt der Fehler in den nächsten Schritt des Agenten zurück, sodass er sich selbst korrigieren kann, statt stillschweigend neu zu versuchen oder abzustürzen.

👁️ Echtzeit-Observability. Ein interner Event-Stream überträgt jeden Schritt, den ein Agent macht — sein Denken, Tool-Aufrufe, Ergebnisse, Fehler — in Echtzeit. Betreiber und Entwickler sehen, was passiert, während es passiert — nicht nur das Endergebnis. Dies speist auch die Live-Ansicht der Agenten-Aktivität und des Systemzustands im Admin-Dashboard.

Wer hinter Alveraign steht

Ein echter Mensch, an einer echten Adresse, der etwas baut, das er ernst nimmt.

Alveraign wird von Ullrich Biedermann aus Norddeutschland entwickelt und gepflegt. Nach Jahrzehnten in der IT beobachte ich wieder und wieder ein gleichbleibendes Muster: „Erst offene und wegweisende Technologie, dann schleichende Abhängigkeit von wenigen, marktdurchdringenden Playern". Alveraign ist mein Ansatz, dem konstruktiv und kreativ zu begegnen.

Ich setze auf solide handwerkliche Arbeit und ehrliche Gespräche statt polierter Präsentationen. Wenn Sie neugierig sind, was Alveraign heute kann oder nicht kann, ist der schnellste Weg, es herauszufinden, mich direkt anzusprechen.

Fachliche Schwerpunkte: Agentic AI Engineering, Technische IT-Beratung, Projektmanagement.

Mitgliedschaften: VGSD (Verband der Gründer und Selbstständigen Deutschland), Consulting Union, Project Management Institute (PMI).

Digitale Visitenkarte: yourvcard.de/u/Oq89rQL5

Wenn das für Sie spannend klingt — lassen Sie uns reden.

Keine Demo-Anfrage. Kein Pitch. Einfach ein Gespräch darüber, was Sie vorhaben und ob Alveraign — heute oder in ein paar Monaten — passt.

hello@alveraign.eu